Offener Brief an den bayerischen Landesbischof Friedrich

  Herr Friedrich,

 ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich Sie anreden soll. Dem Amt nach sind sie Bischof, dem Wesen nach nicht mehr. Und Sie als „sehr geehrt“ zu bezeichnen, wäre Heuchelei. Ich will es Ihnen begründen:

 Ich bin entsetzt über Ihren Satz „Pfarrer müssen ihre Homosexualität friedlich und fröhlich leben können.“ Und Ihre Aussage,  dass die “Denkkategorien des Apostels Paulus (Röm.1) überholt seien” und das „Gesamtzeugnis der Bibel“ gelten müsse. – Welch ein fataler Irrtum!

 Ich kann Sie auch nicht mehr als „evangelisch“ oder „lutherisch“ sehen. Gäbe es heute einen Martin Luther, er würde Front gegen die Kirchenoberen „seiner Kirche“ machen, die das Wort Gottes in so eklatanter Weise verdrehen, wie Sie es mit vielen anderen Kirchenfürsten derzeit tun.

Kommen wir auf das von Ihnen zitierte „Gesamtzeugnis“ des Wortes Gottes zurück. Sie müssten es eigentlich viel besser wissen, weil Sie es studiert haben. Lesen Sie doch einmal nicht nur das, was Paulus schreibt, sondern was Gott zu diesem Thema zu sagen hat. Sie finden es in 3. Mose 18, 22:

 „Kein Mann darf mit einem andern Mann geschlechtlich verkehren; denn das verabscheue ich.“

 Und in 3. Mose 20, 13 finden Sie diesen Satz aus Gottes heiligem Mund:

 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

Herr Friedrich: Es ist Gott selber, der dies festgelegt hat. Und Paulus sieht die „Verirrungen der gleichgeschlechtlichen Sexualpraktiken“ als Folge der Abkehr von Gott und führt deshalb in Röm. 1, 24 ff. aus:

  „Darum hat Gott sie ihren Leidenschaften preisgegeben…“ und weiter „weil sie damit die Wahrheit gegenüber Gott gegen eine Lüge eintauschten…“ (dazu muss ich Sie jetzt auch zählen) „… lieferte er (Gott) sie entehrenden Leidenschaften aus. So kam es dahin, dass ihre Frauen den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen vertauschten und ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Leidenschaft zueinander. Männer entehrten sich durch den Umgang mit Männern. So werden sie an ihrem eigenen Körper für die Verwirrung ihres Denkens bestraft. Weil diese Menschen es für unnötig hielten, nach Gott zu fragen und ihn ernst zu nehmen, hat Gott sie ihrem untauglichen Verstand überlassen, so dass sie tun, was sich nicht gehört.“ Und weiter in Vers 32: „Dabei wissen Sie genau, dass alle, die so leben, nach dem Urteil Gottes (siehe 3. Mose 20, 13) den Tod verdienen. Trotzdem bleiben sie dabei und geben auch denen noch Beifall, die ebenso handeln.“

 Jeder anständige Bürger in diesem Land, ob Christ oder Nichtchrist (und vermutlich auch die Moslems!) würden gemäß ihrem natürlichen Empfinden dem zustimmen, was die Bibel über dieses Thema sagt. Und jetzt zitiere ich einen Abschnitt aus dem homophilen Standardwerk „Die Freuden der Schwulen“ (Autoren Silverstein und Picano), der Ihnen, Herr Friedrich, vor Augen führt, was die Bibel mit „entehrendem Umgang“ meint:

 „Der Sexualverkehr über den Enddarm des Partners kostet zuerst einige Überwindung.“ „Um dich mit Genuss fic… zu lassen, musst du vielleicht ein paar negative Einstellungen zu deinem A….loch überwinden.“ „Einige Schwule beziehen in ihren Sex gern Fäkalien ein. … Leute, die sie anmachen, schei.en aufeinander, …“

Dieses Zitat kommentiert ein Leser von „www.medrum.de“ mit folgendem Satz: „Jetzt weiß ich doch endlich, was Landesbischof Dr. Friedrich unter einem “fröhlichen und unbeschwerten Leben im Pfarrhaus” versteht!“,  ganz davon abgesehen, Herr Friedrich, mit wie viel innerem Widerstand Eltern ihre Kinder zum Konfirmandenunterricht ins Schwulen-Pfarrhaus schicken müssten, wo wir doch in diesem Jahr ganz aktuell die Diskussion um sexuellen Missbrauch in den Medien geführt haben.

Bevor ich diesen Brief beschließe, möchte ich Sie um Ihret- und der Kirche willen öffentlich vor dem warnen, was all denen bevorsteht, die Gottes Wort verdrehen. Sie können es nachlesen in Jesaja 5, überschrieben mit „Weherufe über die Sünden der Großen“. 

 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug! Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, Rauschtrank zu mischen, die den Schuldigen gerecht sprechen für Geschenke und das Recht nehmen denen, die im Recht sind! Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und Stoppeln vergehen in der Flamme, so wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten die Weisung des HERRN Zebaoth und lästern die Rede des Heiligen Israels.

 Ich glaube, dass das Gericht am „Hause Gottes“ schon beschlossenen Sache ist und den (stolzen) „Bäumen schon die Axt an die Wurzel gelegt ist“ (Matthäus 3, 10):

Bitte, kehren Sie um von diesem bösen, widergöttlichen Weg, verachten Sie bitte nicht diesen Warnruf! Lassen Sie sich warnen von Menschen, die den Blick in die jenseitige Welt getan haben und denen eine „göttliche Offenbarung der Hölle“ zuteil wurde. Auszüge aus diesem gleichnamigen Buch von Mary Baxter finden Sie auf der Homepage www.HIMMELundHÖLLE.info unter Punkt 1 und 3.1.1, wo die Seele eines gequälten Pfarrers verzweifelt nach Erlösung schreit, weil er – leider zu spät – erkennen musste, dass es aus der Hölle kein Zurück mehr gibt.

Herbert Jacobi

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 Veröffentlicht unter www.segen-fuer-deutschland.de

2 Kommentare zu „Offener Brief an Landesbischof“

  • Romy Beyer:

    Ich kann nur bestätigen, daß in allen unseren erweckten Gemeinden und Hauskreisen (Landkreis Hof) ein überaus großes Entsetzen herrscht, und wir nur zustimmen können, wie Sie im Brief schreiben, daß keiner versteht, daß ‘Kirchenoberste’ etwas entscheiden, was doch, -so wörtlich- ‘Gott ein Gräuel ist’.
    Auch aus unserer Gemeinde besteht reale Gegen-Reaktion zu dieser Entscheidung, und wir können nur unser Land freibeten (in noch vielen anderen verkehrten Haltungen), daß Weisheit vom Herrn die Menschen erfüllt, und nur solche in Berufung und in verantwortliche Positionen kommen.
    Romy Beyer

  • Klaus Kayser:

    mit Freude bin ich nach vielen Jahren mit JESUS in der römisch-katholischen Kirche nun nach Austritt in der volle Gemeinschaft aller Gläubigen im Heiligen Geist aller Gemeinden (zwischenzeitlich in einer evangelischen Freikirche, aber gut im Kontakt und “dienstlich” verbunden mit Groß- und Freikirchlern, leitenden und anderswie helfenden).

    Über die Vorgänge in den Evangelischen Landeskirchen bin ich allmählich ebenso entsetzt wie über das Mißbrauchselend, den schlechten Umgang in der römisch-katholischen Kirche (Rö. 3,12 Alle sind abgewichen).
    Jeder von uns stelle sich unter die BUSSE und VERGEBUNG JESU CHRISTI !
    1.Pet.4,17ff : Gericht im Hause GOttes also unter uns Gläubigen ist angesagt und wir erwarten und tragen willig, was an Mühen und Aufgaben kommen mag !
    Deutliches Gerichtshandeln GOttes ist mehr und mehr erwartbar und zu sehen.

    Liebe und Ermutigende Grüsse,

    Klaus Kayser
    07361-49633 0163-5372335

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